
|
HÄNGÄRTNER CTC |
|
Motivator, Provokateur, Berater, Freund, Sparring Partner, Mentor, Lehrer, .... die Rollen des Coaches sind nicht unendlich aber sehr vielfältig. |
|
Welche Rollen kann der Coach einnehmen? |
|
Kann das nicht auch mein bester Freund / Freundin oder meine Partnerin / Partner für mich tun? |
|
Stimmt nicht! Der Coach – und das wird nun wirklich oft vergessen – ist auch nur ein Mensch. Ein Mensch mit Gefühlen, Ideen, Erfahrungen und Fehlern. Er wird aber versuchen, sich gleichzeitig in den Klienten hinein zu versetzen, ohne dessen Position zu übernehmen. Dies ist schliesslich die hohe Kunst! |
|
Dann muss ja der Coach eh alles immer besser wissen! |
|
Schwierigkeiten gibt es in jedem Veränderungsprozess. Oft sind Schwierigkeiten Zeichen für die beginnende Veränderung! Deshalb wird der Coach seinen Klienten zur Weiterarbeit ermutigen. Der Klient soll nicht bei der ersten kleinen Schwierigkeit aufgeben! Die Ethik eines Coaches fordert auf der anderen Seite, einen Auftrag abzubrechen (oder erst gar nicht anzunehmen), wenn er befangen, oder zu sehr involviert in die Welt bzw. Problemstellung des Klienten ist. |
|
Was passiert wenn's mal nicht weitergeht? |
|
Aus meiner persönlichen Sicht ist die Abgrenzung zwischen den verschiedenen Fachrichtungen ist schwierig und fliessend. Die Unterschiede sehe ich wie folgt: Der Coach ist meistens selber im beruflichen Umfeld tätig und kennt sich dementsprechend in der "Wirtschaftswelt" aus. Er bewegt sich also in der Welt des Klienten. Der Psychotherapeut ist oftmals nur im klinischen Umfeld tätig. Die Coaching-Sitzungen finden an unterschiedlichsten Orten und zu Zeiten statt, welche mit dem Klienten jeweils neu vereinbart werden. Die Dauer wird durch den Klienten wesentlich mit bestimmt. |
|
Ist das so wie Psychotherapie, Psychiatrie etc. ? |
|
Schön, dass Sie Ihr Vorgesetzter in der täglichen Arbeit begleitet – nutzen Sie diese Quelle! Nur in den seltensten Fällen kannein Vorgesetzter seine Rolle als Berater, Motivator und Begleiter so gut von seiner Rolle als "Chef" trennen. In der Praxis sind diese "Mandate" für Chefs dementsprechend immer sehr delikat. Werden aber Verhaltens- oder gar Private/Persönliche Themen bearbeitet, lohnt sich der Beizug eines externen Coaches. Dieser ist unabhängig von der geschäftlichen Beziehungsebene. Er kann frei agieren und begleiten. |
|
Offenheit für Neues |
|
Nein. Die Neugierde des Klienten bestimmt, wie tief er sich mit sich selbst und seiner Problemstellung auseinander setzen will. Die Grenzen, wieweit sich ein Klient aber öffnet, bestimmt einzig und alleine er selbst. |
|
FAQ (häufig gestellte Fragen) |
|
Einfache Frage – schwierige Antwort! Grundsätzlich erreicht ein Klient immer nur soviel wie er selber will – erwartet er also "nichts", so wird er vermutlich auch "nichts" erreichen. Um die Frage aber genauer zu beantworten, ist eine genaue Absprache bei Beginn des Prozesses nötig. |
|
Was bringt das überhaupt? |
|
Muss ich mich dann bloss stellen (Seelenstriptease)? |
|
Was bringen die Teilnehmer mit? |
|
Wo ist denn der Unterschied zu den Tagen, an denen mich mein Chef begleitet? |
|
Als Coach vermeide ich es, gut ge-"meinte" Tipps zu geben! Ein Hinweis, eine provokative Frage oder ein Vorschlag zur Diskussion hilft aber oft, einen blockierten Gedankengang des Klienten wieder in Gang zu setzen. Gewisse Aufgaben bis zur nächsten Sitzung können auch dafür dienen, einen Prozess zu initiieren oder zu beschleunigen. |
|
Welche Tipps gibt der Coach mir? |
